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Seit 1997 Jahren gibt es ihn: den internationalen Börsenindex NAI. Er enthält 30 Unternehmen, die anspruchsvolle ökologische, ökonomische und soziale Kriterien erfüllen:
- ihre Produkte oder Dienstleistungen tragen wesentlich "zur ökologisch und sozial nachhaltigen Lösung zentraler Menschheitsprobleme" bei
- ökologische Vorreiter ihrer Branche bei der Produktgestaltung
- hohe Umwelt-Effizienz des Produktions- und Absatzprozesses
- Branchen-Vorreiter bei der sozialen Gestaltung des
Produktions- und Absatzprozesse
Zwei dieser vier Kriterien müssen erfüllt werden. Keine Chance auf die Aufnahme haben z.B. Rüstungsunternehmen, auch Kinderarbeit oder Diskrimierung von Frauen ist unzulässig. Zu Beginn des Jahres 2002 wurde Whole Foods Market Inc. (USA, Naturkost-Einzelhandel) wegen "gravierender Behinderungen der freien Gewerkschaftstätigkeit" ausgeschlossen.
Außerdem sollen 3/4 der NAI-Unternehmen einen Umsatz von min. 100 Mio. Dollar haben. Zu den NAI-Unternehmen gehören z.B. der Büromaschninenhersteller Ricoh,Starbucks, Shimano und Solarworld.
Initiiert wurde der NAI vom österreichischen Öko-Invest-Verlag und der Zeitschrift natur & kosmos, mittlerweile wird er von dem Finanzdiensleister Securvita geführt. Über die Aufnahme oder den Ausschluß eines Werts entscheidet der NAI-Beirat, in dem u.a. das Wuppertal-Institut und der Umweltverband Germanwatch vertreten sind.
Entwicklung von NAI und DAX seit 2001.

Mehr Informationen: www.nai-index.de
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