Robinie - Konkurrenz für Teakholz
Das Tropenholz Teak wird gerne für Gartenmöbel verwendet, weil es sehr haltbar ist. Eine Alternative aus Europa: Robinie.
Das Holz der Robinie ist sehr wetterfest und ausgesprochen hart - härter als Eiche. Förster bezeichnen Robinie als das ideale Holz für Zäune, "hält ewig". Sogar im Wasserbau kann dieses hochwertige Holz verwendet werden. Gartenmöbel aus Robinienholz können ohne Imprägnierung im Regen stehen.
Das Holz
 Farbe
Das frisch geschlagene Holz ist grünlich-gelb, bei
der Trocknung wird es dunkler - schokoladenbraun. Im Freien bleicht es aus und entwickelt eine silbergraue Patina, ähnlich wie Teak.
Mechanische Eigenschaften
Rohdichte: 0,73 g/cm³
damit ist die Robinie eines der schwersten einheimischen Nutzhölzer.
Die hohe Rohdichte läßt bereits erwarten, daß Robinienholz sehr stabil ist. Die Werte für Druck-, Knick-, Zug-, Biegefestigkeit und die
Elastizität liegen über denen anderer Hölzer. Auch unter lang anhaltender Belastung beweist das Robinienholz seine enorme Festigkeit. Die Schlagbiegefestigkeit ist so groß, daß Robinienholz ideal für Werkzeugstiele geeignet ist.
Bei der Verschleißfestigkeit übertrifft es ebenso die anderen Hölzer - günstig für Parkett und Holzpflaster.
Die Schwindmaße sind niedrig, das heißt Robinienholz
arbeitet nur wenig.
Heizwert und Feuerwiderstand
Auch hier ist die hohe Dichte entscheidend:
- Robinienholz hat einen hohen Heizwert und das Holz glüht lange nach,
- aber es entzündet sich nur schwer und es brennt langsam.
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