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Plastik vom Acker

Über biologisch abbaubare Werkstoffe

Herkömmliches Plastik hat aus Umweltsicht 2 große Nachteile:

  1. nicht erneuerbares Erdöl wird verbraucht,
  2. es verrottet auf Mülldeponien kaum.

Biologisch abbaubare Werkstoffe sind da anders. Sie werden aus biologischen Rohstoffen wie Zucker oder Pflanzenfasern hergestellt. Nach Gebrauch können sie einfach kompostiert werden.

Alte Biologen-Faustregel:
Stoffe, die irgendein Lebewesen produziert, können von einem anderen Lebewesen wieder abgebaut werden.

Am einfachsten ist die Herstellung von Verpackungschips, nämlich nach dem Popkorn-Prinzip.

Material, das wie normales Plastik aussieht, gibt es auch, z.B. für Einweg-Geschirr oder Pflanztöpfchen. Die sind für Gärtner sehr praktisch: Pflanze mit Topf in den Boden, fertig. Der Topf löst sich von alleine auf.

Raffiniert sind mit Pflanzenfasern verstärkte Werkstoffe. Sie ersetzen Glasfaser-Kunststoffe in Bootsrümpfen und Autoteilen. Naturfaser-Verbunde sind zwar mechanisch etwas weniger belastbar, dafür splitern sie bei der Verabeitung nicht so leicht. Lärm dämmen sie auch besser.




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zuletzt aktualisiert: 14.12. 2001
© Ulrike Großmann 2001